Die immer gleiche Perspektive.Stur geradeaus starren,statt Himmelgenießer eher Bodengucker,wie mit Scheuklappen ausgestattet bemerken wir vieles gar nicht. Die immer gleiche Perspektive.Kein Umschauen in andere Richtungen,kein rechtsherum, kein linksherum, kein rundherum.Die freudebringenden kleinen Dinge bemerkt man nicht. Die immer gleiche Perspektive.Besonderes wird gar nicht wahrgenommen,für Kleinigkeiten zu viele Eiligkeiten,die den Blick limitieren für scheinbar Wichtiges. Das... Continue Reading →
17.12. – Lebenslachen
über das Leben lachenes manchmal nicht zu ernst nehmenund mal alles ganz entspannt betrachten mit dem Leben lachensich gemeinsam über die Sonne freuenund die schönen Dinge suchen das Leben anlachenes voller Freude annehmenund mit leichtem Herzen leben
16.12. – Genug
Was ist genug?Was ist genug,wenn immer noch mehr geht,immer noch schöner,immer noch weiter,immer noch höher,immer noch schneller,immer noch besser? Was ist genug?Was ist genug,wenn es nie ausreicht,wenn es immer noch Verbesserungen gibt,wenn man nie ankommt,wenn immer noch Luft nach oben ist,wenn immer weniger Zeit gebraucht werden soll,wenn das Beste immer noch nicht genug ist? Was... Continue Reading →
15.12. – Musikmalerei
Sie atmet durch.Endlich frei.Sie setzt die Kopfhörer auf,macht die Musik an.Sie schließt die Augen,lässt zu, dass ihre Gedanken sie wegtragen.Weit weg von allem, was sie nervt.Weit weg von allem, was ihr Kraft raubt. Sie schwingt den Pinsel mit den Noten.Endlich frei.Sie verteilt die Farbe,zieht Notenlinien durch ihr Leben.Sie lächelt leicht,lässt zu, dass die Musik sie... Continue Reading →
14.12. – sternenüberwältigt
Sternenüberwältigt in die Unendlichkeit staunenSehnsuchtsfolgend in die Weite denkenDunkelheitsträumend die Zeit anhaltenSternschnuppenfallend die Welt vergessen
13.12. – Gedankenhaus
Ich laufe durch ein Haus,irre durch die vielen Gedankengänge.Es sind meineund doch kenne ich sie nicht alle. Ich folge den Gedankengängen,die sich um Kurven winden,viele Abzweigungen habenund so viele Möglichkeiten bieten. Ich biege ab: Ein schmaler Gedankengang.Ich muss mich ein bisschen zusammenquetschen.Alles wirkt auf einmal so begrenzt,ich fühle mich eingeengt,aber die Wände, die mich seitlich... Continue Reading →
12.12. – Deine Entscheidung
Das Gefühl, vor einer Wand zu stehen,hält nur so lange an, wie du stehst.Drehst du dich um und gehst weiter,stehen dir alle Wege offen. Das Gefühl, irgendwo festzustecken,hält nur so lange an, wie du bewegungslos verharrst.Strampelst du etwas und wagst einen Befreiungsversuch,bist du völlig frei. Das Gefühl, den Kopf in den Sand stecken zu wollen,hält... Continue Reading →
3. Advent – Patschlachenphilosophien
Die Patschlache spiegelt,zeigt alles genauso,nur andersrum. Vielleicht ist im Spiegelbild der Patschlacheja noch alles in Ordnung,denn es ist ja eine umgekehrte Welt. Die Realität auf den Kopf gestellt,ein Perspektivwechselfür alle Realitätsflüchtlinge. Denn manchmal ist die echte Welt zu viel,dann hilft ein neuer Blickwinkel,vielleicht auch aus einer Patschlache.
10.12. – Windwandel
Durchpusten undAlles verwirbeln lassenJede Ordnung undJedes "das muss so" loslassenAtmen undDie frische Luft spürenDen Wind undDas Wirbeln genießenDanach umstellen undNeu ordnenManches auch unordentlich undUnsortiert lassenNeue Plätze undNeue Blickwinkel findenDie Veränderung undDen Perspektivwechsel annehmenEtwas Neues undEtwas besseres Altes daraus werden lassen
09.12. – Nebelträume
Wenn die Welt grau wirdund im Nebel versinktwenn die Blätter von den Bäumen fallenund der Boden matschig wirdwenn das Tageslicht weniger wirdund die Dunkelheit zunimmt Dann will ich alles veränderndie Welt wieder bunter machendann will ich mit den Blättern den Boden verdeckenfür mich einen roten Teppich daraus machendann will ich die langen Nächte gut überstehenwill... Continue Reading →