Ich war eine Raupehabe alles in mich aufgenommenbin gewachsenhabe mich verpuppthabe mich entwickelt jetzt bin ich so weitich sehne mich nach dem lichtich schäle mich aus dem kokonbreite die flügel ausund ich fliege
sternschnuppe
eine sternschnuppezu schnell vorbeigeflogen und verblasstaber für manche leuchtet es noch lange nachweil sie die sternschnuppe kannten eine sternschnuppezu schnell vorbeigeflogen und verblasstaber spuren hinterlassen bei denendie du auf deinem kurzen flug gestreift hast 02.11.2022 flieg frei kleiner stern
fliegen
die flügel gebrochenkeine chance zu fliegenich vermisse das gefühlvon leichtigkeitvon loslassenkönnen ohne flügelgefangen am bodenich vermisse die möglichkeitzu entfliehenzu erblühen die flügel gebrochenkeine chance zu fliegenaber im herzenimmer noch tänzerinimmer noch am tanzen ohne flügelgefangen am bodenaber mit einer leisen hoffnungirgendwann wieder tanzen zu könnenirgendwann wieder fliegen zu dürfen 21.05.2022
Poetry
Beim Schreiben lasse ich die Wörter tanzen, wo sie sonst nur stolpern. Beim Schreiben lasse ich die Wörter fliegen, wo sie sonst nur fallen. Beim Schreiben lasse ich die Wörter frei, wo sie sonst nur zwischen Gedanken gefangen sind. 13.10.2019